Die Stadt Kalkar am Niederrhein erhielt bereits Im Jahr 1242 die Stadtrechte, und weist daher eine lange, manchmal von Auseinandersetzungen geprägte Stadtgeschichte auf. Doch trotz einiger Zerstörungen, wie zum Beispiel im 2. Weltkrieg, findet der Besucher in Kalkar einige imposante Bauwerke, Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Von weitem sichtbar ist bereits die St. Nikolai Kirche , die größte dreischiffige, gotische Hallenkirche am Niederrhein. Allein für diese Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur und ihren Reichtum an Kunstwerken, wie zum Beispiel Gemälden, Statuen und Holzschnitzereien lohnt sich ein Ausflug nach Kalkar.

kalkar am niederrhein

Doch das idyllische Städtchen am Niederrhein bietet noch weitere sehenswerte Gebäude, sowie Naturschauplätze . Das historische Rathaus, das gegenüber der Nikolaikirche liegt, ist ebenfalls sehr sehenswert. Es ist ein dreigeschossiger Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, und erinnert aufgrund seines Turms sowie seiner Zinnen an eine mittelalterliche Burg. Schaut man vom Rathaus auf den Marktplatz sieht man weitere schmucke Häuser. Zu den ältesten gehört das Haus Markt 27 aus dem 14. Jahrhundert. Etwas jünger sind hingegen die zahlreichen Giebelhäuser aus dem 16. Jahrhundert.

Empfehlenswert ist ein Rundgang um den Marktplatz, ausgehend von der Nikolaikirche hinüberführend zum Rathaus und von dort aus weiter. So gelangt man auch zu Nebengassen des Stadtkerns, in denen sich ebenfalls zahlreiche historische Gebäude befinden. So stehen an der Grabenstraße zwei gotische Backsteingebäude, in denen sich heute zum einem das Stadtmuseum befindet und zum anderen das Stadtarchiv. In der Hanselaer Straße stößt man auf die Stadtwindmühle sowie auf das alte Brau- und Backhaus der Stadt. Auf der Kesselstraße befindet sich zudem ein Renaissancebau aus dem Jahr 1550. Zu erwähnen ist ferner das „Haus Sieben Linden“, das im Barockstil erstrahlt, und das ehemalige Stadtgefängnis Taubenturm, sowie die evangelische Kirche.

Im krassen Gegensatz zu den historischen Gebäuden stehen die Betonbauten des nie in Betrieb genommenen Kernkraftwerkes, in dem sich heute ein Freizeitpark befindet, und jährlich Besucher aus nah und fern nach Kalkar lockt. Sehr gerne besucht werden zudem die zahlreichen Museen der Stadt. Das Stadtmuseum an der Grabenstraße 66 stellt einerseits tausende von historischen Dokumenten aus, und bietet andererseits Künstlern aus der Region einen Ausstellungsplatz. Das Heimatmuseum im Ortsteil Grieth begeistert mit seiner Sammlung rund um die Schiffahrt, sowie über das niederrheinische Kulturleben. Wer schon einmal in Grieth ist, das unmittelbar am Rhein liegt, sollte auch die Pfarrkirche St. Peter und Paul besichtigen. Denn in dem prächtigen Backsteinbau aus dem 14. und 15. Jahrhundert befinden sich zahlreiche sehenswerte Kunstwerke.

Wie am gesamten Niederrhein ist das Fahrrad auch in Kalkar ein ideales Fortbewegungsmittel, um die Stadt und seine nahe Umgebung zu erkunden. So gelangt man auch n den malerischen Ort Hanselaer, der sich seinen niederrheinsichen Dorfcharakter bis heute bewahrt hat. Ebenfalls idyllisch ist der Ortskern Wissel mit der prächtigen Pfarrkirche St. Clemens. Wissel bietet zudem ein wunderschönes Naturschutzgebiet und den Freizeitpark Wissler See, der Wassersportlern ein vielfältiges Angebot bietet. Zurück in Kalkar laden einige Cafes und Restaurants zum Verweilen ein. Für Übernachtungen stehen dem Gast einige Hotels und Zimmer zur Auswahl. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten findet man zudem im Freizeitpark "Wunderland Kalkar". Kuhpfad wünscht einen angenehmen Aufenthalt in dem idyllischen Städtchen Kalkar am Niederrhein, in desen Umgebung weitere zahlreiche Attraktionen des Niederrheins auf den Besucher warten. Machen Sie doch einen Ausflug zum Schloss Moyland, in die Römerstadt Xanten oder den Wallfahrtsort Kevelaer. Alle Ziele sind sowohl mit dem Fahrrad, dem Auto als auchr der Bahn gut zu erreichen.

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