Beim Niederrheinweg handelt es sich um einen Weitwanderweg, der aus 7 Einzeletappen besteht.

Der Wanderweg wurde von den "Niederrheinischen Berg & Wanderfreunden" ins Leben gerufen, und führt die Wanderer vorbei an wunderschönen Naturschauplätzen, aber auch kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie auch Industriedenkmälern auf 125 Kilometer Länge. Über Wanderwege, Waldwege, Deiche sowie durch idyllische Wälder als auch Wiesen-, und Flusslandschaften erlebt man den Niederrhein hautnah. Unter dem Motto nur wer den Niederrhein zu Fuss endeckt, der bemerkt auch die kleinsten Dinge am Wegesrand.

Der Weitwanderweg ist in 7 Abschnitte geteilt, die sich ingesamt auf 125 Kilometer erstrecken. Wer nicht genügend Zeit hat, der kann sich aus den einzelne Etappen seine Favoriten aussuchen. Denn jede Einzelne hat etwas besonderes zu bieten. So führt der erste Teil über 29 Kilometer von Moers nach Neukirchen Vluyn, wobei man vom wunderschönen Stadtpark in Moers starten kann. Der zweite Abschnitt ist etwa 22 Kilometer lang und führt von Neukirchen Vluyn nach Rheurdt, wobei man die Rheurdterhöhen überwinden muss.  Aber keine Sorge am Niederrhein sind die höchsten Erhebungen unter 100 Meter.

Ein wenig kürzer ist die dritte Etappe, aber nicht desto weniger interessant. Von Rheurdt aus geht es in Richtung Kamp-Lintfort. Doch das weltbekannte Kloster Kamp, bekommt man erst auf der 4. Etappe zu sehen. Diese Etappe ist 15 Kilometer lang und führt von Kamp-Lintfort in Richtung Issum, wo das Diebels Alt gebraut wird, dabei gelangt man an das prächtige Kloster Kamp und seinem wunderschönen Terrassengarten, was man auf jeden Fall besichtigen sollte. Im Klostercafe kann man sich dann etwas stärken. Am Ende der 4. Etappe lädt das Diebels Live in Issum zu einem leckeren Bierchen ein, das insbesondere im Sommer den Durst des wanderfreundes löscht.

Die Fünfte Etappe führt von Issum zur Gemeinde Alpen, wobei man durch das Naturschutzgebiet "Die Leucht" kommt.

Die 6 Etappe ist ebenfalls 15 Kliometer lang und führt den Wanderer bis nach Rheinberg. Auf der letzten Etappe, die schließlich wieder nach Moers führt, muss man 29 Kilometer wandern, wobei die wunderschöne Landschaft und vor allem die Nähe zum Rhein diesen Abschnitt zu einem weiteren Höhepunkt der Wanderung machen. Einen Stopp sollte man auf jeden Fall auf der Halde der ehemaligen Rheinpreussen Zeche machen, um einerseits den Ausblick zu genießen und andererseits die imposante Grubenlampe von 30 Meter Höhe zu betrachten, die auf der halde steht. Für das leibliche Wohl unterwegs kann man selbst sorgen, oder man kann in den zahlreichen Gaststätten in den Gemeinden einkehren. Für Unterkünfte stehen sowohl Hotels als auch Pensionen, sowie Campingplätze und Jugendherbergen zur Auswahl.

Nicht zu vergessen ist, dass der Wanderer immer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. In den Sommermonaten ist zudem an Sonnenschutz zu denken. Kuhpfad wünscht eine erlebnisreiche Wanderung. Weitere Informationen findet der Interessierte beim Niederrheinischen Berg- und Wanderfreunde e.V., deren Mitglieder unter Anderen den Niederrheinweg entwickelt und in der Landschaft ausgezeichnet haben. Des Weiteren veranstaltet der Verein jedes Jahr eine Wanderwoche.

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