Der Rhein ist Lebensquell und Transportweg, sowie im zunehmenden Maße wieder Heimat diverser Fische und Tiere. Er entspringt in den Alpen und mündet in die Nordsee.

Man unterteilt den Rhein in verschiedene Abschnitte: Hierzu zählen der Hochrhein, der Oberrhein, der Mittelrhein, der Niederrhein, sowie das Mündungsdelta, das auch als Rhein Maas Delta bezeichnet wird. Die Rheinlänge von 1320 Km stand bis ins Jahr 2010 in den meisten Lexika und wurde auch von den Bundesbehörden so angegeben. Doch die "Süddeutsche Zeitung" berichtete im März 2010, das nach Recherchen des Biologen B. Kremer die Rheinlänge in älteren Schriften nur 1230 Km betragen hatte. Vermutet wird, das sich einfach ein Zahlendreher eingeschlichen hatte.

Der Rhein und seine wirtschaftliche & politische Bedeutung: Der Rhein ist ein ganz besonderer Strom. Denn seit Jahrtausenden ist er sowohl von wirtschaftlicher als auch politischer Bedeutung. Dies belegen zum einem zahlreiche historische Funde aus der Römerzeit, und zum anderen diverse Burgen und historische Stadtkerne, die bis heute am Rhein zu finden sind. Des Weiteren ist die Ansiedlung zahlreicher Industrie- und Wirtschaftsunternehmen am Rhein ein Beleg für seine wirtschaftliche Bedeutung.

Der Rhein als Transportweg: Der Rhein ist einer der wichtigsten Transportwege Europas, der einerseits den Norden mit Süden Deutschlands verbindet und andererseits die Gebiete entlang des Rheins über den Seehafen Rotterdam mit Waren aus der ganzen Welt versorgt. Der Rhein ist somit in vielschichtiger Weise die Lebensader vieler Städte und Gemeinden, die an seinen Ufern angesiedelt sind. Doch manchmal bekommen diese Orte auch die Kraft des Rheins zu spüren. Und zwar dann wenn er bei Hochwasser über die Deiche fließt. Einige Orte sind von diesen Naturgewalten stärker betroffen als andere. So wird seit Jahren am Hochwasserschutz entlang des Rheins gebaut. Zum Beispiel werden neue Überschwemmungsflächen geschaffen, die neben dem Hochwasserschutz noch den Nebeneffekt besitzen, dass in diesen Gebieten neue Naturschönheiten entstehen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, in der der Rhein als Kloake von Städten und Industrie missbraucht wurde, achtet man heute verstärkt auf den Gewässerschutz. Eine der schlimmsten Verschmutzungen erfuhr der Rhein im Jahr 1986. Bei dieser Katastrophe gelangte verseuchtes Löschwasser beim Brand eines Chemie Unternehmens in den Rhein. Diesem Gau folgte ein grausiges Fisch und Pflanzensterben. Doch zum Glück hat sich der Rhein und das Leben in ihm und um ihn herum wieder erholt. Einerseits hat der Fortschritt im Bau von Kläranlagen dazu beigetragen, dass im Rhein heute wieder eine Vielzahl von Fischen zu finden ist, und andererseits das erstärkte Bewusstsein für die Natur und deren Schutz. So kommen heute sowohl Anlieger als auch Touristen in den Genuss einer manchmal einzigartigen Naturvielfalt entlang des Rheins.

Am Rhein lassen sich wunderschöne Bäume, die zum Teil uralt sind, genauso finden, wie Feuchtbiotope oder Auenwälder. Diverse Zugvögel machen Station am Rhein. Aber auch einheimische Vögel sind an den Ufern des Rheins zu beobachten. Fischreiher, sowie diverse Greifvogelarten, und auch Krähen und Wildgänse sind an unterschiedlichen Orten zu sehen. Die Natur und die Landschaft entlang des Rheins sind sehr unterschiedlich, und bieten daher diversen Tieren eine Heimat. Das Motto „Fahr mal raus zum Rhein“ sollte man des Öfteren in die Tat umsetzen, denn der Rhein ist immer ein Erlebnis, und das nicht nur für Angler, die den Rhein als beliebtes Angelrevier sehen.

Der Rheinverlauf von der Quelle am Tomasee in der Schweiz bis zur Mündung in die Nordsee in der Nähe von "Hoek van Holland":  Quelle - Alpenrhein, Voderrhein - Hochrhein -Oberrhein - Mittelrhein - Niederrhein - Mündungsdelta

 

 

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